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der Urlaub
So meine Lieben, ihr wundert euch vielleicht, dass ihr so lange nicht von mir gehört habt. Dafür habe ich einen recht triftigen Grund: Ich habe mich 2.5 Wochen im Busch Australiens rumgetrieben, wo es kaum Handyempfang, geschweige denn ein Internetcafé gab. Aber ich fange am besten ganz vorne an. DAY O 29th Sept All students have been booked into overnight accommodation in Sydney on 29th September to ensure all students meet the bus on departure day. The coach will pick you up the next day at 5.30am at Railway YHA, Sydney. SYDNEY
Am Samstag, den 29.September um 8:30 Uhr stand mein Shuttle Bus vor der Tür, um mich zum Sunshine Coast Airport zu transportieren. Einmal schnell alle umarmt und schon war ich zur Türe raus – und ganz furchtbar aufgeregt: Würde mit dem Flug alles gut gehen? Würde ich die Jugendherberge finden? Werden alle nett sein? Ich war fast aufgeregter als vor meinem Flug nach Australien :D und im Nachhinein stellte sich alles als relativ unberechtigt heraus. Nach dem Einchecken, dass total problemlos verlief („Whats your name? Can I see your foto ID? Here’s your boarding pass, have a good flight” – sie wollte noch nicht einmal ein Ticket sehen, das läuft hier alles über den Namen), hatte ich dann ca. eine ¾ Stunde Wartezeit und dann gings in den Flieger. 2 Stunden Flug, auf denen ich Getränke und Snacks hätte kaufen können, vergingen relativ schnell, da ich noch ein bisschen geschlafen habe, und um ziemlich genau 12 Uhr setzte dann mein Jetstar Flugzeug auf sydneyischem Boden auf. Tasche eingesammelt, alles wunderbar. Von da hatte ich dann 2 Möglichkeiten auf meinem Infozettel, zur Jugendherberge zu gelangen: Entweder ein Shuttlebus, der mich direkt dort hinbringt, oder der Zug zur Central Station, von wo aus es nur ein kurzer Fußweg sein sollte. Ich habe mich dann für den Zug entschieden, weil ich den Shuttlebus nicht finden konnte:D was sich im Nachhinein als nicht ganz so gute Idee herausstellte: Zwar habe ich wunderbar zur Central Station gefunden, jedoch irrte ich dann auf der Suche nach der Jugendherberge eine halbe Stunde durch die Gegend, da ich statt rechts- linksrum gegangen bin. Tja, schön doof! Nun ja, ich bin dann schlussendlich doch noch heile, wenn auch mit lahmen Armen vom Schleppen meiner heißgeliebten blauen Tasche angekommen und durfte dann um 4 Uhr nachmittags ein kleines Einführungsseminar unserer Leiter, Pam, 55, und Jim, 54, beide aus Hobart, Tasmanien, genießen: Wann man mit Küchendienst dran ist, was man darf, was man nicht darf etc. etc....Abends ging es dann noch schnell zum Opernhause – schönes Teil, kann man nicht anders sagen. Tag 1: DAY 1 30th Sept (D) Your air-conditioned coach departs from Sydney in the morning, at the start of your journey of discovery. We stop briefly for breakfast (at own expense) before making our way west. We cross into the western plains; a bountiful area produces a wide variety of produce. We arrive into Dubbo early afternoon and watch a tent set up and dismantle demonstration before enjoying lunch. You can then choose to relax at the campsite or visit the Western Plains Zoo (at own expense). We sleep in cabins tonight! DUBBO
Kaum die Augen offen, gab es für uns erst mal einen riesen Schock: Der Vater einer Teilnehmerin liegt im Sterben und sie muss so schnell wie möglich nach Hause. Schlimme Sache, ich hab erst mal meine Eltern angerufen, um zu hören, ob alles in Ordnung ist. Man macht sich dann ja doch seine Gedanken, wenn so etwas passiert. Um 5:30 sollte dann der Bus kommen, um uns abzuholen – es wurde 5:30, es wurde 6 – weit und breit kein Bus. Um 7:30 kam er dann und wir konnten uns nach 2 Stunden Wartezeit endlich auf den Weg Richtung NordWesten machen. Frühstück und Mittagessen gabs an diesem Tag bei unserm alten Freund Ronald McD., den Rest der Zeit verbrachten wir im Bus. Abends kamen wir dann nach Dubbo, wo wir in „Cabins“, was ich mit so viel wie Bunker übersetzen würde, übernachten sollten. Dort bekamen wir dann einen guten Eindruck davon, was uns die nächsten 2 Wochen über erwarten sollte: Eine mittelklasse Köchin mit geringfügig besserem Essen, wenig Sanitäranlange, die meist alt, klein und teilweise schmutzig und vor allem: Insekten, Fliegviecher und andere nette Mítbewohner. Nachdem der erste Schock überwunden war, waren alle doch ziemlich froh, sich nach einem Tag im Bus mal wieder bewegen zu können, sei es auch in diesem Terrain. Jedoch ging es für die meisten wieder relativ früh ins Bett, da wir alle doch ziemlich müde waren und es am nächsten morgen um 6 Uhr aus den Federn gehen sollte. Jedoch konnten wir auch einen Eindruck unserer...sagen wir lateinamerikanischen-spanischen-italienischen Mitreisenden gewinnen: Sie hatten sich schon den ganzen Tag durch unverschämtes Benehmen wie das Sprechen der eigenen Sprache (eine Regel der Tour war es, dass nur Englisch gesprochen wird, weil es einfach unhöflich für alle ist, die die Sprache nicht verstehen), Schwätzen während Leiter oder Busfahrer sprechen und das Nichterscheinen zu Küchendiensten beliebt gemacht, am Abend kam dann der zweite Teil der Vorstellung: Nicht nur, dass sie die ganze Gruppe bis ca. 12 wachgehalten haben, nein, es wurde auch noch eine Scheibe eingeschossen, die zu ihrem Glück vom Besitzer der Anlage und die Leiter angeschrien und beleidigt. Unser einziger Gedanke war nur: Hoffentlich geht das nicht so weiter...wie gewaltig wir uns täuschen sollten. Tag 2. DAY 2 1st Oct (BLD) The first large town today is the copper mining centre of Cobar, which is also where the famous Australian identity Sir Sidney Kidman started his pastoral empire with a one-eyed horse called ‘Cyclops’ and fifty cents. In Australian idiom ‘west of the Darling’ is another way of saying remote. At Wilcannia you actually cross the Darling River! The ‘Silver City’ of Broken Hill stands on the ore body of the richest silver-lead-zinc deposit yet discovered. Everything in the town relates to the mines - even the street names, which are all those of metals, chemicals and ores. We move towards the South Australian border (put your watches back 30 minutes). After a brief tour of the town we head to our camp for the night.
Man muss sagen, groß unterschieden von Tag 1 hat sich Tag 2 Programmmäßig nicht: Nach dem Frühstück, bei dem die Köchin zum Glück nicht allzu viel verkehrt machen konnte, ging es, nachdem die hübschen blauen Taschen alle in Reih und Glied im Bus verschwunden waren, wieder ab in den Bus und auf die wie es scheint so ziemlich einizige Straße weit und breit. Der Tag wurde zwar eindrucksvoll im Programm beschrieben Jedoch bestand er aus Busfahren, Pause machen, Essen kaufen, weiterfahren, Lunch (Sandwiches, wie wir später erfahren sollten unser täglicher Lunch – und nein, ich kann zur Zeit keine Sandwiches mehr sehen :D ), busfahren und hey, ankommen. Broken Hill ist ein kleines Städtchen irgendwo im nirgendwo, wo wir in einem Caravanpark unsere Zelte aufschlugen. Das gestaltete sich relativ leicht – 4 Heringe in den Boden, eine Stange in die Mitte und dann war man auch schon fertig – mit Bedrolls und Schlafsack war man dann bestens für die Nacht gerüstet. Abendprogramm: Dinner, Duschen, Bett bzw Schlafsack Tag 3 DAY 3 2nd Oct (BLD) Driving through passes in the Lower Flinders Ranges, we sight the waters of Spencer Gulf. There is free time this afternoon to relax or perhaps purchase some souvenirs. We enjoy a tour of the Wadlata Centre and learn more about the Aboriginal culture and history before heading to camp Tonight we watch a sheep shearing demonstration around the campfire. PORT AUGUSTA
Auch Tag 3 gestaltete sich nicht viel anderes als die anderen Tage bisher – es war jedoch interessant zu sehen, wie von Tag zu Tag die Landschaft karger und „röter“ wird. Abends, nach Busfahrt mit Stops, kamen wir nach Port Augusta, um auf einer Cettle Station, wie die großen Outbackfarmen auch genannt werden, übernachtet haben. Am Abend gabs dann eine Schafscherenshow. Recht spaßig anzuschauen, vor allem die hübschen, überdimensionalen Mokassins, die die dazu tragen. Danach gab es dann noch eine kleine lauschige Diskussionsrunde über das Verhalten einiger Camp Teilnehmer, bei dem jeder seine Meinung äußern durfte. Man konnte an einigen Kommentaren merken, dass manche wohl noch nie einer Gruppenreise beigewohnt haben („Im Leben geht es nicht darum, Regeln zu befolgen“ „Das hier ist Urlaub und kein Regelcamp&ldquo Tag 4 DAY 4 3rd Oct (BLD) Today, we commence the run into Central Australia. There are plenty of salt lakes and clay pans to see. Fields of smooth gibbers really do make it appear as though this was the bed of an ancient inland sea. Drive through Woomera, town centre of the famous rocket testing range. At journey's end we explore the town of Coober Pedy, and watch an opal demonstration. Sleep underground tonight. COOBER PEDY
Morgens früh raus, das allmorgendliche Prozedere: Zelte abbauen, Frühstücken, losfahren in Richtung Cober Pedy. Zwischenstop an einem halb ausgetrockneten Salzsee, an dem einige interessante Fotos entstanden sind. Cober Pedy ist ein Opal-Mining Stadt, eigentlich mitten in der Wüste. Da dort extreme Temperaturen von 0 – 50°C herrschen, haben sich die Menschen dort ein cleveres System ausgedacht, um dort zu leben, wo sich eines der reichsten Opal-Felder der Welt findet: Sie leben unterirdischen in Höhlen. Das ganze Funktioniert ziemlich gut und es sind immer recht angenehme 23-25°C in den Höhlen. Nach einer Tour durch das Opal-Mining Museum, dass man jetzt mehr oder weniger interessant finden konnte, und einem Stop im Hauseigenen Schmuckshop durften wir dann unsere Höhle beziehen: ein langer „Schlauch“ von dem links und rechts immer 4er „Kabinen“ abgingen (vom Schlauch durch einen Vorhang getrennt). Jedoch war alles (zur Abwechslung^^) mal sauber und tierfrei. Yay. Der Abend gestaltete sich mit einem heiteren Pantomime Spiel relativ unterhaltsam und dann gings in richtige Betten, in denen es nicht zu heiß und nicht zu kalt und vor allem Roter-Sand-Frei war! DAY 5 4th Oct (BLD) We depart Coober Pedy today, passing the oasis of the Marla Bore, where you can see lizards, mulga, and saltbush. Just before lunch, we cross into The Northern Territory of Australia near its southernmost settlement - Kulgera. At Erldunda we turn west and run along the Lasseter Highway. By sunset we are settled in our bush camp site. Tonight, if it is clear, you will see more stars than you have seen for a long, long time. BUSH CAMP
Am nächsten Tag ging es dann wie üblich früh raus und in den Bus – heute sollten wir die Grenze ins Nothern Territory passieren. Das wurde dann auch ein wenig mit einer Fotosession zelebriert, um anschließend wieder im Bus zu landen. Aber der Abend war dafür dann richtig cool, übernachtet haben wir nämlich in einem Buschcamp – wobei das Wort Camp meiner Meinung nach etwas unangebracht war. Es war wirklich nur ein Stück freies Land und eine Feuerstelle, die vermuten lässt, dass schon andere Gruppen dieses Fleckchen Erde als Lagerstätte verwendet haben. Die Toilette bestand aus einer Schaufel und Toilettenpapier, die uns unser Busfahrer mit der Bitte, unser großes Geschäft doch bitte nicht frei in der Wildnis liegen zu lassen, überließ. Der Sonnenuntergang, den wir an diesem Abend sehen durften, ist mit Worten nicht zu beschreiben, ebenso die Nacht unter dem Sternenhimmel, der hier wirklich um einiges eindrucksvoller ist als in Europa. Geschlafen haben wir nämlich nur auf einer Plane mit unseren Schlafsäcken. Jedoch war das eine der besten Nächte, die ich so schnell nicht vergessen werde! Tag 6 DAY 6 5th Oct (BLD) Early rise this morning to start the climb up Ayers Rock. Your effort is rewarded with a literally breathtaking view of the surrounding plains, but you should not try to climb the stately Uluru if you are not fit. Visit Kata Tjuta - even larger and, some say, more brooding than Uluru. Optional tourist flights (at own cost) are available over these two central Australia landmarks. Tonight we visit “sunset strip” and watch the sun set over this magnificent landscape
– der Tag x, dem wir alle schon so lange entgegen fieberten – es ging zum Ayers Rock, oder wie er heute offiziell heißt, Uluru. Unser Busfahrer hatte uns gesagt, er würde ein spezielles Lied spielen, sobald er Uluru sehen könne, und sobald wir dieses Lied hörten, hingen wir alle nur noch am Fenster. Und es war schon recht eindrucksvoll zu wissen, dass wir noch gut 150 km von dem Steinchen weg sind und ihr schon sehen können. Wir kamen auch recht früh am Ayers Rock Resort, dass speziell für touristische Zwecke am Uluru errichtet wurde und vom Campingplatz bis zum 5 Sterne Hotel so ziemlich jede Unterkunft bietet, und schlugen unsere Zelte auf, um so schnell wie möglich zu Uluru zu kommen. Geplant war ein Aufstieg, jedoch war dieser leider auf Grund des Wetters geschlossen (was ca. 90% der Tage der Fall ist – 2012 soll der Aufstieg offiziell geschlossen werden aus Respekt gegenüber der Aborigines, für die Uluru das höchste Heiligtum darstellt). Statt des Aufstieges machten wir dann einen Spaziergang um den Stein, der uns in eine kleine Wasserfallhöhle und zu einigen aboriginal Malerein führte. War alles in allem doch ziemlich interessant. Nachmittags gings dann zu Kata Tjuta, einer weiteren Monolithenkette, jedoch blieben wir da nur recht kurz. Ein paar Fotos geschossen und das wars. Abends durften wir dann den Sunset-Stip bewundern, auch wenn wir den Farbwechsel des Uluru, der zu dieser Tageszeit stattfinden soll, nicht wirklich sehen konnten, da es etwas bewölkt war. Schön wars trotzdem =) Day 7 6th Oct (BLD) Head for Kings Creek Station and set up camp. From there we proceed to Kings Canyon which was used as a spectacular natural back drop in "Priscilla Queen of the Desert". The sheer walls of the Canyon rise up 270 metres, making it the deepest gorge in Central Australia. The more adventurous may like to walk to the rim of the Canyon, which offers spectacular views over the 'Lost City' and 'Garden of Eden', where you can go for a refreshing swim. KINGS CREEK STATION CAMPGROUND
Am nächsten Morgen gings weiter zu Kings Canyon – einem doch recht Eindrucksvollen Canyon. Wir hatten die Wahl ob wir den einstündigen Gang in den Canyon oder den dreistündigen auf den Canyon machen wollten – angesichts der Temperaturen, die sich bei ca. 40° befanden, entschloss ich mich dann doch für den kürzeren und hatte dann doch eine recht spaßige Zeit mit einigen interantionalen Freunden und ein paar Wasserflaschen =D Übernachtet haben wir auf einer Schafstation. Nichts besonderes sonst an diesem Tag.
DAY 8 7th Oct (BLD) Today we head to Alice Springs, stopping for a ride on a “Ship of the Desert”, continuing on we pass the Western MacDonnell Ranges and the former Lutheran Mission settlement of Hermannsburg before arriving in Alice. There is free time this afternoon to relax.
Richtig geraten, früh aufstehen und ab in den Bus. Auf dem Weg nach Alice Springs haben wir dann angehalten für einen 5-minütigen Kamelritt – eine Runde mit einmal traben. Naja, war schon spaßig, aber jetzt nichts weltbewegendes =P. Gegen 14 Uhr kamen wir dann in Alice Springs an – zuerst ging es zum Camping-Platz um die Zelte aufzustellen und dann fuhren wir in einen Tshit-Shop, um unser Tour-Shirt gestalten und drucken zu lassen. Ich habe mich für einen xxl Sweater entschieden, der mir noch einige Nächte auf der Tour gute Dienste geleistet hat. =) Leider waren wir aufgrund unsrer Lieblingsmitglieder in der Gruppe etwas spät dran, sodass kein Shopping in Alice für uns an diesem Tag mehr möglich war – aber der Campingplatz hatte einen Pool, sodass unser Nachmittag dann doch gerettet war.
DAY 9 8th Oct (BD) This morning we visit the Alice Springs Desert Park and the School of the Air. See the vast spread of the MacDonnell Ranges, the Heavitree Gap, Todd River and the surrounding desert landscape. Lunch is at own expense today. We then visit Australia’s unique Royal Flying Doctor Service and stop for photos at Anzac Hill, which overlooks the town of Alice. Then the afternoon is free to explore the town, and do a little souvenir hunting or try one of the local eateries. This evening we make a spectacular musical and visual journey through Australia’s ancient landforms and culture at Andrew Langford’s ‘Sounds of Starlight’ theatre. ALICE SPRINGS
An diesem Morgen durften wir unsere Zelte stehen lassen, da wir eine zweite Nacht in Alice verbringen sollten – welch eine Erleichterung! =) Morgens gings für uns in den Desert Park – und ganz ehrlich, den würd ich keinem weiter empfehlen. Vielleicht lags auch daran, dass wir eine Woche praktisch in der Wüste verbracht hatten, aber es war einfach nur gähnend langweilig. Gott sei Dank hatten wir noch einiges an Programm geplant, sodass wir dort nur eine Stunde verbrachten. Danach kam das für mich absolute Highlight - es ging in ein Reptiliencenter, in dem wir mit netten kleinen Echsen, Schlagen und ähnlichem spielen durften =) Natürlich gibt es davon einiges an Fotos. Nachmittags nach einem kurzen Stop für Lunch fuhren wir zum Royal Flying Doctor Service. Dort wurde unsere Spende, die wir die ganze Tour über gesammelt hatten, übergeben und wir bekamen einen kleinen Einblick in die Arbeit der Ärzte. Anschließend gings zur School of Air, die Radio/Internet Schule, die Kinder im Outback unterrichtet. Auch recht interesant. Abends stand dann Sounds of Starlight, ein Digeridoo Konzert auf dem Programm, bei dem wir auch selbst versuchen konnten, einen Ton aus diesem doch recht seltsam anmutenden Instrument herauszubekommen. Es hat für mich nicht besser geklappt als bei meinem Referat in der 6. Klasse, an das sich der ein oder andere vielleicht noch errinern kann :D Aber das Konzert war doch ziemlich gut.
DAY 10 9th Oct (BLD) Early rise this morning we say farewell to Alice Springs and travel down to Glendambo. Today is a long drive covering nearly 1000km so perhaps you can think of some games to play on the coach to keep you occupied. There will be comfort stops along the way as we pass through the Marla and Coober Pedy. GLENDAMBO
Busfahren. Mehr kann man zu diesem Tag nicht sagen. =D Aber es ist schon ein eindrucksvolles Gefühl, so lange durch die Gegend zu fahren, ohne wirklich viele Siedlungen zu sehen.
This morning we head further down to the coast, we see the magnificent waters of the Spencer Gulf as we travel into Adelaide, we enjoy a brief town tour before heading to camp for dinner. ADELAIDE
Mehr Busfahren. Ach ich erwähnte schon meine Lieblingsteilnehmer? Di ehaben aufgrund einiger Verspätung uns eine Tour in Adelaide vermasselt. Vielen Dank auch!
DAY 12 11th Oct (BLD) The coach heads inland and passes through the town of Renmark, which is famous for being the oldest irrigation area in Australia, founded by the Chaffey Brothers. Today lush orchards and vineyards thrive with water piped from the Murray River. There is opportunity to relax when we arrive at camp. HORSHAM
Mh...richtig, Busfahren =D Die Distanzen hier sind doch schon etwas anders. Wir kamen um ca. 14 Uhr in Horsham an, sodass wir noch ein wenig die Stadt erkunden konnten, bevor wir zurück ins Camp gingen, um im Regen unseren Dinner einzunehmen :D Den Abend habe ich mit 3 anderen Mädechen im Gepäckraum unseres Busses verbracht, weil es dort nicht sooo kalt und vorallem trocken war. Wie gesagt, ich war doch sehr dankbar für meinen warmen PullI!
DAY 13 12th Oct (BD) Today we head down the Sunraysia Highway, passing the Grampians National Park on our way to Melbourne. We arrive in the afternoon in Melbourne (approximately 12pm), the shopping capital of Australia, and lunch at own expense. There is time to wander the shops or take the free tram ride and tour the city. We return to camp late in the afternoon for our last dinner and camp.
Melbourne – yes, shopping! =) Ziemlich spaßig und vor allem ging’s ganz schön ins Geld, aber was solls – man lebt nur einmal, nicht wahr? |
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der familienwechsel
Hallo meine Lieben eigentlich wollte ich ja erst meine Urlaubsmail fertigstellen, bevor ich die chronologisch folgende losschicke. Aber wie ihr alle mitbekommen habt, werde ich meine Gastfamilie wechseln und dazu sind so viele mail gekommen, dass ich das jetzt einfach vorziehe, damit ihr euch nicht mehr um mich sorgen müsst. Nunja...ich kam also aus dem Urlaub Mittwoch abends aus dem Urlaub wieder, den Donnerstag durfte ich noch zu Hause bleiben. Nachmittags kam dann meine Gastmutter zu mir und teilte mir mit, dass es aus verschiedenen Gründen besser ist, für mich die Gastfamilie zu wechseln. Zum einen ist es für sie schwierig, Zeit für mich zu finden, da sie mit ihrer Arbeit als Marriage Celebrant, in der Schule und mit ihrem Psychologiestudium alle Hände voll zu tun hat. Zum anderen sind die Pläne meiner Gastfamilie ihr Haus zu verkaufen, die vor meinem Urlaub noch in weiter Ferne schienen, nun doch Realität geworden - das Haus ist auf dem Markt. Das macht das ganze noch stressger und sie finden, dass ich sowas nicht verdient habe, sondern eine Gastfamilie "brauche", die Zeit für mich hat und etwas mit mir unternimmt - womit ich nicht ganz uneinig bin Auf der einen Seite bin ich erleichtert, da ich vor meinem Urlaub gemerkt hab, dass meine Gastmutter doch sehr angespannt ist und es auch nicht wirklich 100% mit ihr und mir gepasst hat. Auf der anderen Seite jedoch bin ich sehr traurig, da man sich nach 3 Monaten doch sehr aneinander gewöhnt und besonders mit meinem Gastvater hatte und habe ich ein tolles Verhältnis und wir verstehen uns sehr gut. Naja, et is wie et is. Un et hätt noch immer jut jejange! Mit dieser Einstellung werde ich mich dann in meine neue Gastfamilie begeben, die sich heute offiziell bestätigt hat: Sie besteht aus Annie, der Mutter, die Zuhause als Tagesmutter arbeitet, und Jackson, ihrem 13-Jährigen Sohn. Die beiden wohnen in Mooloolaba, nur wenige Minuten Fußweg vom Strand entfernt. Es war nicht 100% sicher ob ich zu ihnen kann, da eine der Austauschschuelerinnen, die mit mir zusammen angekommen ist, bei ihnen gewohnt hat und es einige Probleme mit ihr gab und sie schlussendlich die Familie gewechselt hat. Aber ich werde ihnen schon zeigen, dass es auch nette deutsche Austauscuschiuelerinnen gibt . Am 5. November werde ich umziehen. Dann gibts auch die neue Adresse sodass ihr mir wieder fleißig Briefe schreiben könnt ![]() Ansonsten gehts mir ganz wunderbar, die Schule nervt ein bisschen, aber das ist wohl bei jedem so. =) Ich hoffe, dass Wetter ist nicht allzu gemein zu euch, sodass ihr nicht allzusehr friert. Ich hatte heute angenehme 26°C. Nicht zu verachten würde ich meinen. Viele sonnige Grüße eure Marina |
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1. Ferienwoche
Hallo meine Liebsten! Heute ist schon Donnerstag in meiner ersten Ferienwoche – wie die Zeit doch mal wieder vergeht. Am zurückliegenden Wochenende hatte ich alle Hände voll damit zu tun, meinen Geburtstag zu organisieren und zu planen...und ein bisschen Heimweh zu haben =/ So ein aufkommendes Ereignis macht einen dann doch nachdenklich, man erinnert sich an heimische Geburtstagstraditionen, die morgendlichen Geburstagswünsche und Umarmungen, einfach an zu Hause. Da wird man doch schon mal gerne, wenn man wie ich die Veranlagung dazu hat, etwas wehmütig. Das hat sich dann aber am Sonntag Nachmittag schnell wieder gelegt, da es dann los ging, drei Freundinnen treffen, gemeinsam einkaufen für den aufkommenden Geburtstags-Pool-Brunch am nächsten Morgen und dann abends ein paar DVDs schauen. Lief alles relativ glatt, außer dass wir fast 2 Stunden an der Bushaltestelle saßen, weil der 4:30 Bus beschlossen hatte, nicht zu kommen. Der Abend war jedoch schön und auch der Poolbrunch war sehr nett. Zwar waren nur eine handvoll Leute da, doch wir hatten Spaß und es war sogar so warm, dass wir in den Pool konnten. Abends bekam ich dann noch einige Anrufe, über die ich mich sehr gefreut habe.Vielen Dank an dieser Stelle auch an alle anderen, die mir auf irgendeine Weise ihre Grüße haben zukommen lassen. Ich habe mich sehr gefreut. Wens interessiert, bekommen habe ich einiges an Schmuck und ein paar Tops von meinen Eltern. Am Dienstag war dann erst mal ausschlafen angesagt und dann den halben Tag arbeiten am Marine Assignment, nachmittags in ein Real Estate Gebiet, Häuser angucken, da meine Gastfamilie nach etwas mehr als einem Jahr in ihrem neu gebauten, selbst entworfenem Haus plant, wieder umzuziehen. Ähm, muss ich nicht verstehen. Die Häuser waren auf jeden Fall wunderhübsch und wenn ich es mir leisten könnte würde ich mir glatt eins kaufen =). Mittwoch war dann wieder Programm – um 6:30 aufstehen, um um 7:30 das Haus zu verlassen in Richtung Australia Zoo J Dort um 9 Uhr angekommen gings dann auf Erkundungstour, der Zoo ist wirklich einen Besuch wert. Ich habe einen Koala gehalten, diverse andere Tiere gestreichelt und sogar ein Foto mit einem Baby Alligator. Ein Tag voller Tierchen, nach dem ich dann abends um 9 ins Bett gefallen bin. Heute wurde dann das Marine Assigment, ein Artikel über die Bedrohungen des Great Barrier Reefs, abgeschlossen und gleich leg ich mich vielleicht noch ein bisschen in die Sonne, um später mit dem Packen meiner Tasche für meine große Reise anzufangen. Yay! J Da geht’s dann ab nach Central Australia, Uluru und vieles andere. Ich werde mich danach ausführlich wieder melden Fotos gibt’s wie immer auf Photobucket, ich wünsche euch schöne Restferien und sage bis bald Eure Marina |
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Exams, exams
Hallo meine Lieben, so, meine normale Schule ist jetzt erst mal vorbei – letzte Woche von Montag bis Donnerstag hatte ich normal Schule und am Freitag starteten die Exams. Ich habe heute mein erstes Exam und das ist gleichzeitig das, wovor ich am meisten Angst habe – Marine Studies. Ich weiß denk ich die Hälfte von dem Stoff, den ich wissen sollte...den Rest werde ich dann einfach mal raten. Fortsetzng am Mittwoch Soo, jetzt habe ich die meisten meiner Exams hinter mir und ich denke, insgesamt hätte es besser laufen können, aber ich bin ja nicht nur zum lernen hier, nicht wahr Sonst gibt’s hier eigentlich nicht wirklich viel neues, ich freue mich jetzt auf die Ferien, meinen Geburtstag und die Safari. Da geht’s dann am 29.September nach Sydney, wo sich abends die ganze Gruppe, ein bunter Haufen Austauschschueler, trifft um dann am nächsten Morgen aufzubrechen in Richtung Red Center. Ich bin so aufgeregt, das wird bestimmt ganz toll J Im Anschluss bin ich noch ein paar Tage in Melbourne bei einem Arbeitskollegen von meinem Papa, was bestimmt auch ganz tollo wird J Also, ich wünsche euch in Deutschland schöne Ferien und so =) Ich hoffe mal, dass ich mich vor meiner Safari noch mal melde. Grüße! Bis Baldrian! Eure Marina |
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Camp
Hallo meine Lieben Also, da bin ich nun wieder zurück vom Camp und ich muss sagen, insgesamt war es doch ziemlich cool. Montag morgen gings um 9 Uhr los in Richtung Mount Tambourine, was an der Gold Coast etwas im Hinterland liegt, ca. 2 Stunden weg von hier. Angekommen wurden dann die Zimmer bezogen, welches ich mit 5 wunderbaren Mädchen, mit denen ich vorher noch nicht soo viel zu tun hatte, teilen durfte. Die Zimmer an sich waren leider etwas klein und ungemütlich (und vor allem, wenn man vergessen hat, die Heizung anzumachen, kalt), aber viel Zeit haben wir dort nicht verbracht, von daher gibt es schlimmeres . Nach einem kleinen AfternoonTea ( ja, auch das gibt’s hier – wir hatten insgesamt 6 Mahlzeiten am Tag: Breakfast, Morning Tea, Lunch, Afternoon Tea, Dinner und Supper) gings dann weiter mit Group activities: Der ganze Jahrgang versammlte sich auf einer Wiese, um in den Hausgruppen gegeneinander für eine „Trophäe“, welche am Ende des Camps verliehen würde, anzutreten. Am Montag war das Tauziehen, was doch ziemlich lustig war und McCubbin ist immerhin 4. von 8 geworden und das mit 2 verletzten. Respekt! :P Nach dem Dinner bekamen wir besuch von einem Gastsprecher, einem Mann namens Darron Shields aus Nord England, der seit 4 Jahren in Australien wohnt. Er sitzt seit 6 Jahren im Rollstuhl, war zuvor erfolgreicher Triathlet und ist durch einen Fahrradunfall vom Rumpf abwärts gelebt. Heute ist er ein erfolgreicher Fahrrad-Paralymp und hat versucht, uns die Wichtigkeit von Zielsetzung und der Arbeit an seinen Zielen näher zu bringen. Ich fand den Abend sehr interessant; es war gut zu sehen, wie ein Leben auch nach so einem Schicksalschlag glücklich und erfolgreich weiterverlaufen kann. Am Dienstag ging es dann um sechs Uhr raus, um um sieben beim allmorgendlichen, 20-minütigem Gottesdienst zu sein, an welchen sich ein Frühstück anschließt. Darauf ging es direkt weiter mit der ersten Session des Tages: Gruppe D startete diesen Tag mit Ms Duffield, welche uns die verschiedenen Formen von Leadership näher bringen wollte. Durch mangelnde Aufmerksamkeit war das nicht ganz so erfolgreich, aber durch zahlreiche Jahre in Borschemich konnte ich doch das ein oder andere einbringen. Könnt ihr euch ja jetzt euer eigenes Bild machen was davon stimmt und was nicht, aber ich konnte mich schon etwas darin wiederfinden. Session 4 nach einem Lunch (ich muss dazu sagen, dass die Mahlzeiten zu ihrer hohen Zahl auch noch sehr gut waren) war dann für mich persönlich die absolut beste: Es ging um dein Leben, deine Ziele im Leben und deine Werte und Ziele fürs Leben. Ich habe unheimlich viel über mich gelernt und bin mir jetzt immer mehr sicher, dass ich später in meinem Leben irgendetwas mit Kindern machen möchte und etwas für andere Menschen tun möchte – basically in einer sozialen Organisation/Firma/whatever arbeiten. Ja, das wäre ein Traum. Der Tag ging dann, nach Afternoon Tea, weiter mit einer Group Activity, in der es wieder in den Hausgruppen um die ominöse Trophäe ging – diesmal fand das ganze aufgrund des schlechten Wetters drinnen statt – ihr kennt alle das spiel, bei dem man einen Ball unter den Beinen durchgeben muss? Ja? Genau das haben wir gespielt – nur mit einem Menschen statt einem Ball :D Sehr spaßige Sache, vor allem als es dann von nur unter den Beinen zu drunter-drüber wechselte. Gloreicher Abschluss war dann, einen Menschen über eine Kette von Menschen, die nebeneinander auf dem Boden liegen und ihre Arme in die Höhe strecken, zu transportieren, bei dem die McCubbin-Leute dann Sofie katastrophal zu Boden befördert haben :D Folglich waren wir bei diesem Spiel vorletzte, aber wir hatten unseren Spaß.
An diesem Abend (richtig, nach einem ausgiebigen Dinner) gabs dann einen langweiligen Vortrag von irgendeinem Elternteil der in irgendeinem Buisiness groß ist und der Schule vermutlich viel Geld spendet, um diesen Vortrag halten zu dürfen – er hat sich die ganze Zeit wiederholt und trotzdem kann ich mich nicht an den Inhalt erinnern – ähm ja, nich so knülle das Ganze. Mittwoch startete dann wie Dienstag mit Gottesdienst und Frühstück, danach dann die erste Session. Diese war für uns ein Rainforest-Walk mit dem wohl coolsten Lehrer der Schule, Mr Andrews (leider „nur“ mein Studyteacher): Groß, Breit und der wohl freundlichste Mensch der Welt. Auf diesem Spaziergang habe ich dann gelernt, dass Australien nicht nur die meisten giftigen Schlagen und Spinnen der Welt hat, nein, es gibt auch eine Pflanze die, wenn man sie anfasst, einem so auf der Haut brennt, dass man wahnsinnig wird, sodass es einen sogar in den Selbstmord treiben kann – vielen dank für die Info! Nach dem Buschwalk ging es dann (richtig, nach dem Morning Tea – ich seh schon, ihr habt das System verstanden) in die GoalSetting Session: 10 Dinge, die du tun möchtest, bevor du stirbst. Und: Zeit verrinnt. Sehr schöne Session mit einer sehr netten Lehrerin, durchaus interessant. Die letzte Session (ich glaub ich muss es gar nicht erwähnen oder...lunch Der Abend hatte dann (nach...ihr wisst schon)eine große Überraschung parat. Mr Vincent, der Schuldirektor, war angekündigt, uns einen Vortrag zu halten, soviel wussten wir. Da er von Assemblys bekannt ist, nicht gerade die kürzesten und aufregensten Reden zu halten, waren wir dann alle nicht soo wahnsinnig scharf auf diesen Abend. Aber wir sollten eines besseren belehrt werden. Zwar startete sein Abend mit einer Rede, die jedoch nur 5 Minuten anhielt. Danach ging es über in Schlachtrufe – klingt komisch, ist aber so. Und es war ganz wunderbar. Da habe zum ersten Mal richtig den SchoolSpirit, von dem alle immer geschwärmt haben, gespürt. Und jetzt weiß ich auch warum. Es ist einfach ein großartiges Gefühl, zusammenzustehen, und die gleichen Worte, auch wenn sie keinen Sinn machen („shh...pooow...seniors&ldquo Donnerstag war dann DER Tag auf den alle gewartet hatten: Motivationstrainer Bernie Kelly stattete uns einen Besuch ab und von Leuten aus Grade 12 hatten wir die verschiedensten Storys gehört. Nur eins war klar – Tränen würden fließen. Jedoch begann der Tag (richtig, frühstück) ziemlich gut – der Bernie Dance, welcher dann in Kleingruppen adaptiert zum „family dance“ (denn, wir sind nicht ein team, sondern eine Familie) und einiges an Motivationsgequatsche, wie ich es gerne nenne.Das ganze war mir etwas suspekt, aber ich bin ja eh nicht der große Fan von Leuten, die mir sagen, was ich zu denken und zu sagen habe. Session 2 nach dem Morning Tea ging dann weiter mit Session 2, in der es dann um Teambuilding ging. Ziel des ganzen war, die ganze Gruppe von 130 Leuten durch ein Springseil zu bringen – und das unter 15 Sekunden. Fast alle haben gesagt, es sei unmöglich – doch nach der Steigerung von 2 auf 5 auf Hausgruppen auf ganze Gruppe hat es schließlich doch geklappt. Und das im 2. Anlauf. Wie ihr euch vorstellen könnt, waren wir ziemlich stolz auf uns Session 3 nach dem Lunch war dann etwas...verstörend. Das war die weinsession und für mich, die noch nicht lange Teil dieser Gruppe ist, war das doch die ganze Zeit ein komisches Gefühl. Es ging im großen und ganzen darum, zu sagen, wen man schätzt in seinem Leben und wem man dankbar für etwas ist. Das ganze begann in Kleingruppen von 3 Leuten und weitete sich dann auf die ganze Gruppe aus – und ja ca. die Hälfte der Anwesenden hat geweint. Wäre ich in meinem Jahrgang zu Hause gewesen, wäre es vermutlich auch für mich so schön und bewegend gewesen, aber so musste ich einfach nur weinen, weil ich andere Menschen nicht weinen sehen kann. Blöd. Abends war dann das heißersehnte „Formal Dinner“, zu dem sich alle fein aufhübschen durften, um dann in gehobener Atmosphäre mit Papiertischdecken und Lehrern, die zu Kellnern mutierten, ein doch ganz gewöhnliches Abendessen zu sich nehmen zu dürfen. Aber insgesamt war auch das sehr nett und man hat sich noch einmal nett in seiner Activitygroup, mit der man am Abend zusammensaß, unterhalten. Am Freitag ging es dann nach Hause und wir alle waren ziemlich froh, den Abend in unserem Bett und unserer Dusche mit unserem Essen verbringen zu dürfen, auch wenn es wirklich eine super tolle Woche war. Ich habe total viele Leute kennengelernt und Freundschaften vertieft und fühle mich einfach nur gut und wohl zur Zeit. Mein Wochenende war bzw. ist noch sehr schön, Footy Finals sind gestartet und tagsüber war bzw. werde ich morgen mit Freunden unterwegs gewesen/sein. So könnte es für mich weitergehen! Mit Lyn und Ken ist auch einfach nur alles gut und am Sonntag kommt Bronte aus Deutschland wieder, worauf ich mich auch schon freue. Dann können wir uns endlich mal richtig kennenlernen. Zum Schluss gibt’s noch meine Lieblingswerbung immoment: http://www.youtube.com/watch?v=JNxO1SBEIbg Australische Werbungen sind insgesamt ziemlich lustig und auf jeden Fall besser als bei uns. Da machen sogar die Spaß :D Liebe Grüße ins kalte Deutschland – aber macht euch nichts draus, letzte Woche hats hier auch geregnet. Heute hab ich dafür wieder in der Sonne gesessen! |
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Goldcoast Weekened
Hallo ihr Lieben, tut mir leid, dass ihr so lange auf eine weitere Nachricht von mir warten musstet, aber so richtig bin ich nicht dazu gekommen, was nettes zu schreiben - und weltbewegendes ist auch nicht passiert, sodass ihr nichts verpasst habt Heute ist also mal wieder Montag (wie die zeit vergeht...) und das letzte Wochenende habe ich bei Marie, einer ATS die ich auf dem Vorbereitungsseminar kennengerlernt habe und die an der Gold Coast ihr Austauschjahr verbringt, verbracht und es war wirklich ein sehr schönes Wochenende. Am Freitag ging es um 10 (ich habe einen Tag Schulfrei bekommen Freitag abend sind wir dann also erst ins Kino gegangen und haben den Simpsons Film geschaut, welcher nur zu empfehlen ist, wenn man die Simpsons mag ("Spider Pig..." Samstag ging es dann, nachdem wir um 8 vom Geschrei der Gastgeschwister (sie hat 6 Stück davon - im Alter von 2-15; das zeigt mir doch mal wieder, wie verwöhnt ich bei den Maguires bin Dort habe ich dann für mich, familie und freunde eingekauft (HardRockShirts und Souvenirs) und dann gings weiter zu den Carrara Markets: Der größte Flohmarkt an der Goldcoast mit wunderbaren Ständen und allerlei Krams, was ich ja ganz besonders mag. Später sind wir das noch zum Pacific Fair gefahren, dem Gold-Coast Pendant zu den Sunshine Plaza, in dem es dann seit langem mal wieder Fastfood und ein paar schuhe (gut, das dann wohl nicht seit langem) für mich gab. Abends haben wir uns dann ein TheaterStück von Maries Schule angeschaut, was keiner von uns verstanden hat, was aber wohl auch nicht an mangelnden Englischkenntnissen lag, da auch einige Australier nicht wirklich wussten, was sie davon halten sollen. Nun ja. Danach haben wir dann wieder DVDs geschaut, Eurotrip (zuu lustiger AmiFilm in dem einige europäische Klischees ver***** werden) und High-School Musical. Nachdem wir dann noch 2 Stunden gequatscht haben ging es irgendwann um 2 Uhr ins Bett. Es war aber auch mal gut, sich über alle Australischen Eigenarten auszutauschen und gemeinsam wundern und freuen. Am Sonntag ging dann mein Zug um 1 Uhr richtung Heimat und nach 3 1/2 Stunden Fahrt war ich dann auch froh und glücklich, wieder zu Hause zu sein. Mittlerweile kann ich auch gut sagen, "zu Hause". Ich fühle mich total wohl bei den Maguires und bin froh, dass ich bei ihnen wohnen darf. An der Goldcoast habe ich so einige Geschichten gehört, eine Gastmutter, die sich fürs Wäschewaschen bezahlen lässt, ist nur eine davon. Ich habe auch schon einige Freunde gefunden in der Schule, mit denen ich den Lunch verbringe und hoffentlich auch bald mal am Wochenende etwas unternehmen werde. Ich bin guter Dinge und fühle mich viel besser als in den ersten Wochen. Ich hoffe, euch geht es auch allen gut und ihr bekommt vielleicht einen schönen Spätsommer in Deutschland. Hier wird es jetzt, nach eine Woche mit Regen und Gewitterstürmen (den nassesten Winter seit 1988 - hallo, ich dachte ich hab schon den kältesten seit 80 Jahren?!) wieder sonnig und es wird immer wärmer.Morgens und abends ist es noch empfindlich kalt, aber tagsüber ist es schon richtig schön. Der sommer kann von mir aus kommen Ich vermisse euch und schicke euch etwas sonne und meine liebsten Grüße nach Deutschland.
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Freitag - Sonntag
Achja, Englisch koennte vielleicht doch noch mein lieblingsfahc warden – wir benutzen jede stunde diese absolut grossartigen laptops (fujitsu Lifebook) und man kann, wenn man seine Arbeit (wi ich heute) beendet hat, kann man eigentlich machen, was man will. Herrlich! Abends uebernachte ich dann bei Jenny, einer anderen deutschen, weil lyn und ken ja an der goldcoast sind und am Sonntag versuche ich mich dann an meinem ersten Kaesekuchen, gemacht mit mascarpone, weil es quark hier ja nicht gibt. Das wird vielleicht eine lustige ueberraschung warden, aber ich hoffe sehr, dass es funktioniert...drueckt mir die daumen! Der luca wuensche ich dann auch noch einen guten flug am Montag und eine tolle zeit in kanada von hier aus. Alles Gute Suesse mach dir ne schoene zeit
gut, das war dann am freitag, jetzt ist es sonntag abend...und ich kann nur sagen, dass ich ein tolles wochenende hatte, der käsekuchen ist wunderbar gelungen und ich hab tonnen toller feuerwerksfotos! Fair war sehr spaßig |
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Anschließend Dinner in ChinaTown (wieso hat jede Großstadt ein Chinatown?! Wieso?!?!) und dann flucks ab ins Bett – am nächsten Morgen ging es nämlich wieder um 4:30 raus. 
